Delfi Tervispluss veröffentlichte Martins Hansons ehrliches und humorvolles Experiment: einen Monat lang ohne einen einzigen Tropfen Koffein. Die ersten Tage waren von Kopfschmerzen und Nebel geprägt, danach kamen Ruhe, besserer Schlaf, das Verschwinden der Angst und die überraschende Fähigkeit, die Bäume vor dem Fenster zu Hause zu beobachten. Aber auch die Zeit verging wie im Flug, Termine rutschten durch, Sport fiel schwer und die Abende endeten schon um halb neun mit einer Decke im Sessel.
Zwischen den beiden Welten liegt genau die Frage, wegen der viele zu uns kommen: Wie bekommt man Fokus und Energie, ohne Angst und den Einbruch am Abend?
Lies Hansons ganze Geschichte hier → Experiment: Schläfrigkeit legt sich wie ein Filz über den ganzen Tag. Wie Martin Hanson einen Monat ohne Kaffee geschafft hat (oder eben nicht)
Was Hanson über funktionellen Kaffee schreibt
Am Ende der Geschichte gibt es ein kurzes, aber für uns wichtiges Kapitel. Hanson beschreibt funktionellen Kaffee als Antwort auf genau dieses Problem, mit dem er selbst während des Experiments rang — Kaffee als zugleich Freund und Quelle von Angst.
Er erklärt, dass die Säure der klassischen Arabica-Kaffeebohne in funktionellen Kaffees reduziert wurde (pH 6,0), der Koffeingehalt aber gleich bleibt. Gerade die Säure ist es, die die Rezeptoren schneller öffnet, und eine geringere Säure bedeutet eine sanftere und gleichmäßigere Wirkung. Zu der Kaffeebohne kommen Pilzextrakte hinzu, am häufigsten aus Löwenmähne (Lion's Mane), Reishi, Shiitake oder Chaga.
Im Gegensatz zu normalem Kaffee liefert funktioneller Kaffee Hanson zufolge nicht nur Energie, sondern hilft auch, das Nervensystem im Gleichgewicht zu halten, und vermindert das Gefühl, aufgedreht zu sein. Er eignet sich besonders für alle, die stabile Konzentration ohne Angst und ohne das Energie-Tief in der zweiten Tageshälfte wünschen. Als zusätzlichen Bonus unterstützt funktioneller Kaffee auch die Verdauung.

Warum das für uns wichtig ist
Genau das ist die Philosophie, mit der Ra Hygge sich beschäftigt. Kaffee mit geringer Säure trifft auf adaptogene Pilze — also Lion's Mane, Reishi, Tremella und Chaga — und das Ergebnis ist ein Getränk, das dich weder um 16 Uhr nach einer zweiten Tasse suchen lässt noch um 20.30 Uhr mit einer Decke im Sessel verschwinden lässt.
Hansons Experiment zeigt schön, dass die Koffeinbeziehung nicht alles oder nichts sein muss. Es gibt einen Mittelweg, und er beginnt damit, was in der Tasse ist.